Leitbild:

Motivation

„Woher wir kommen“

Ist die Handschrift aussterbendes oder erhaltenswertes Kulturgut?

Das Ausmaß der Kommunikation über digitale Medien und das damit verbundene Schreiben mit der Tastatur ersetzen zunehmend die flüssige Schreibschrift.  Daher diskutieren man zur Zeit in Deutschland intensiv, ob im Lehrplan die flüssigere Schreibschrift durch eine handschriftliche Druckschrift ersetzt werden soll.

In Hamburg steht es den Grundschulen frei, welche Schrift sie den Schülern vermitteln. Befürworter dieses Trends prognostizieren, dass die Bedeutung der flüssigeren Schreibschrift so rapide abnehmen wird, dass die Zeit im Lehrplan für die aufwendige Vermittlung der Schreibschrift besser anderweitig eingesetzt werden könnte.

Die „Written Art Foundation“ will durch Schreibwettbewerbe für den Erhalt der Schreibschrift und ausreichendes Training der Handschrift im Lehrplan werben.

Schüler vom Gymnasium bis zur Sonderschule, die an den Schreibwettbewerben der „Written Art Foundation“ teilnehmen berichten, dass man ein Thema anderes durchdringt, wenn man die Struktur des Textes überlegt haben muss, bevor man schreibt. Auch honorieren Sie die private Anmutung, ja manchmal die emotionale Wucht, die die Handschrift zusätzlich zum Textinhalt zu vermitteln mag.

Welch hohen Emotionalitätsgrad das Schriftbild erreichen kann, wird nicht nur dadurch dokumentiert, dass wir in besonderen Fällen, wie z.B. bei einem Liebesbrief, die Handschrift der Druckschrift vorziehen, sondern auch in der „Written Art“, einer Kunstrichtung, die sich bis heute an der Grenze zwischen Bild und Schrift, sowie Zeichen und Sprache, rationaler Informationsvermittlung und Emotion bewegt und Künstler weltweit inspiriert.